Klubname Internazionale

Inter Mailand ist wieder wer, das hat uns der starke Auftritt des italienischen Klubs gegen den englischen Verein FC Chelsea gezeigt. Mit eiserner Disziplin traten die Hauptakteure des Mailänder Vereins auf und ließen den Blues keine Chance. Samuel Eto’o war der Torschütze des 1:0-Siegtreffers und besaß nach dem Schlusspfiff die Freundlichkeit, uns bei der Ermittlung der Gründe für den großen Erfolg der Interisti zu helfen: „Die Arbeit der ganzen Mannschaft macht es“, sagte der Ex-Stürmer des FC Barcelona. Mit seiner Äußerung wies Samuel Eto’o darauf hin, was dem raffinierten Inter-Coach José Mourinho beim Fußball wohl am wichtigsten ist: Teamwork.

Ohne Chance gegen das Inter-Bollwerk

Der Sieg gegen den favorisierten FC Chelsea ist der ganzen Mannschaft zuzuschreiben, kein Einzelkönner hat das Champions-League-Spiel entschieden, kein Individualist hat sich zum gefeierten Helden aufgeschwungen. Gemeinsam verteidigten die Inter-Spieler mit Herz und Seele das 2:1 aus dem Hinspiel, gemeinsam zwangen sie den FC Chelsea in die Knie und gemeinsam erzielten sie den 1:0-Siegtreffer. Die Blues blieben blass gegen das äußerst gut funktionierende Mannschaftsgefüge von Inter Mailand, Carlo Ancelotti wusste keinen Rat gegen das südamerikanische Bollwerk des italienischen Vereins. Der Argentinier Walter Samuel und der Brasilianer Lucio gaben in der Innenverteidigung ein schier unbezwingbares Duo ab. Auf links schien der routinierte Kapitän Javier Zanetti das Spiel seines Lebens zu machen und vor der Abwehr räumten mit leidenschaftlicher Aggressivität Esteban Cambiasso aus Buenos Aires und Thiago Motta aus Sao Paulo ab.

Italienischer Verein ohne Italiener

An Kompaktheit und Souveränität war Inter Mailand an diesem Dienstagabend nicht zu überbieten. In der Defensive spielte der italienische Verein wie ein waschechter italienischer Verein. Komisch nur, dass sich kein einziger Italiener in der Startelf befand. Es schien so, als wollte der ebenso nicht-italienische Trainer José Mourinho dem Klubnamen Internazionale alle Ehre machen. Aber ganz gleich, ob jetzt elf Italiener oder elf Nicht-Italiener auf dem Platz standen: Inter Mailand hat gespielt wie eine europäische Topmannschaft, und das mit einer sehr italienischen Spielweise: hinten kompakt gestanden und vorne irgendwann das 1:0 gemacht!

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