Simon Rolfes sorgt für Ernüchterung beim 1. FC Köln

Mit einem unspektakulären 1:0-Sieg konnte die von Jupp Heynckes geleitete Werkself drei Punkte aus Köln entführen. Damit bleibt der 1. FC Köln seit 1997 ohne Sieg im rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen. Simon Rolfes sorgte in der 82. Spielminute für die Entscheidung: Im Strafraum der Kölner wurde der Kapitän von Bayer Leverkusen nicht entscheidend gestört, mit dem Bauernspitz erzielte er das Tor des Tages und avancierte zum besten Spieler der Partie.

Mit Torchancen war das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und dem Tabellenzweiten Bayer Leverkusen nicht gesegnet. Von Anfang an neutralisierten sich die beiden Bundesligisten, die Zuschauer im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion bekamen kein Fußball-Spektakel zu sehen. Der hitzigen Atmosphäre tat das eher lausige Spiel jedoch keinen Abbruch. Die zuletzt mit zwei Siegen über Wolfsburg und Stuttgart verwöhnten Köln-Anhänger sorgten für unüberhörbare Stimmung.

Leise wurde es im Kölner Stadion erst, als Simon Rolfes in der 82. Spielminute zur 1:0-Führung einnetzte. Nicht nur erzielte der Kapitän von Bayer Leverkusen das Tor des Tages, er zeigte auch als spielgestaltender 6er eine sehr überzeugende Leistung. Mit seinem Treffer sorgte Simon Rolfes für Ernüchterung beim Tabellenvorletzten. Der 1. FC Köln sitzt mit nur vier Zählern aus sieben Spielen im Tabellenkeller der Fußball Bundesliga fest.

Der Frust, der nach dem Treffer in der Schlussphase beim 1. FC Köln aufkeimte, äußerte sich in einer üblen Tätlichkeit von Kölns Mittelfeldspieler Maniche. Absichtlich trat Maniche in der 86. Minute gegen den am Boden liegenden Arturo Vidal nach. Schiedsrichter Kempter stand gut und traf die einzig richtige Entscheidung: Rot für den unbeherrschten Maniche, der bereits im ersten Durchgang unnötig hart in einen Zweikampf mit René Adler ging.

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