Was wird aus Franck Ribery?

Der Poker um Franck Ribery geht in die nächste Runde. Bereits im Sommer 2009 war Real Madrid drauf und dran, Franck Ribery zu verpflichten. Aber nicht nur der spanische Hauptstadtverein zeigte großes Interesse an dem dribbelstarken Franzosen, sondern auch englische Topklubs wie der FC Chelsea oder Manchester United. Nun geistern erneut unzählig viele Gerüchte um die Person des französischen Ballkünstlers herum. „ran.de“ hat in der letzten Woche verkündet, dass Real Madrid angeblich 55 Millionen Euro für Franck Ribery zahlen wolle und der Wechsel des begehrten Mittelfeldspielers vom FC Bayern München zu den Königlichen bereits feststehe.

Uli Hoeneß dementiert fest verabredeten Wechsel

Entschieden dementiert hat diese offenkundige Ente bereits Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Es gebe zurzeit keinerlei Angebote, keine Optionen und keinerlei Gespräche um und mit ihm, ließ der Bayern-Boss verlautbaren. Mit Nachdruck gab Uli Hoeneß in dem Zusammenhang zu verstehen, dass der FC Bayern München Franck Ribery unbedingt halten wolle. „Das ist die erste Option!“ Festzustehen scheint allerdings, dass Franck Ribery nach Beendigung seines Vertrages bis 2011 den deutschen Rekordmeister verlassen werde. Hierzu sagte sein Berater Alain Migliacco: „Entweder er erfüllt seinen Vertrag, oder er verlässt den Verein nach Ende der Saison.“ In der spanischen Sportzeitung „Marca“ konnte man darüber hinaus lesen, dass Migliacco gesagt haben soll, Ribery werde seinen Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängern.

Chelsea bietet 51 Millionen Euro für Franck Ribery

Aber nicht nur diese Äußerungen von Franck Riberys Berater dürften den Bayern-Bossen Kopfzerbrechen bereiten, sondern auch die von der „Daily Mail“ entlüftete Offerte vom FC Chelsea. Der englische Topklub soll bereit sein, 51 Millionen Euro für Franck Ribery hinzublättern. Eine satte Ablösesumme, wenn man bedenkt, dass der Vertrag des französischen Nationalspielers in eineinhalb Jahren auslaufen wird. Im Juni 2010 hat der FC Bayern München noch die Möglichkeit, den Spieler Franck Ribery gewinnbringend zu verkaufen. Es wäre, so Hoeneß, „wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten“, wenn er seinen Vertrag im Früjahr nicht verlängern wird. So deutet wohl alles darauf hin, dass Franck Ribery schon im Sommer 2010 den FC Bayern München und die Fußball Bundesliga verlassen wird. Fraglich bleibt nur noch, wohin. Nach London oder nach Madrid?

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