Zwei Viererreihen sichern das Unentschieden

Mit einem 4-1-4-1-System holte sich der 1. FC Nürnberg einen verdienten Punkt beim VfB Stuttgart. Neuzugang Havard Nordtveit besetzte die wichtige 6er-Position und zeigte mit einer sehr guten Vorstellung, dass er für den fränkischen Verein sehr wertvoll und nützlich sein kann. Mit etwas mehr Glück hätten die Nürnberger sogar einen Auswärtssieg einfahren können, Risse traf in der 64. Spielminute allerdings nur den Pfosten.

Mit einem Punkt aus Stuttgart kann der 1. FC Nürnberg sicherlich leben. Oennings taktische Aufstellung mit zwei Viererreihen und einem Sechser als Bindeglied war sehr effektiv und ließ kaum Torchancen zu. Dem VfB Stuttgart war anzumerken, dass das Playoff-Spiel gegen den FC Timisoara noch in den Beinen steckte. Die Stuttgarter wollten, konnten aber nicht.

So hätten die Schwaben sich auch nicht wundern müssen, wenn sie zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg verloren hätten. Der rechte Mittelfeldspieler Risse scheiterte jedoch in der 64. am Pfosten, Pinola scheiterte an sich selbst, als er in der 90. freistehend am Tor vorbei schoss. Die Franken überzeugten mit ihrer kämpferischen Einstellung, das Glück zum 1:0-Siegtreffer erzwangen sie sich allerdings nicht.

Eine bemerkenswerte Leistung zeigte der neue 6er Havard Nordtveit. Er ging mit viel Angriffslust in seine Zweikämpfe und spielte einige präzise Pässe. Auch Raphael Schäfer konnte an seiner alten Wirkungsstätte mit einer sehr sicheren Vorstellung aufwarten. Zwei aussichtsreiche Chancen von Pogrebnyak machte er zunichte und gab seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit.

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