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Michael Rensing will Bayern verlassen

Michael Rensing möchte zum Sommer des nächsten Jahres den FC Bayern München verlassen und bei einem neuen Verein zeigen, wie gut er eigentlich sei. Dieses Vorhaben kündigte der momentane Ersatzkeeper des Rekordmeisters in einem Interview mit der Sport-Bild an. Es mache für ihn einfach keinen Sinn mehr, beim FC Bayern München zu bleiben, zumal Uli Hoeneß zur neuen Saison wohl einen neuen Torwart an die Isar holen möchte. Sowohl unter Jürgen Klinsmann als auch unter Louis van Gaal fing Michael Rensing als Nummer 1 im Bayern-Tor an, wurde jedoch im Verlauf der Saison wegen unbefriedigender Leistung zum Bankdrücker degradiert. Eigentlich hätte er schon viel früher den Verein wechseln sollen, er habe sich aber auf das Versprechen der Bayern-Bosse verlassen, die lebende Torwart-Legende Oliver Kahn im Bayern-Gehäuse beerben zu dürfen. „Ich hätte weggehen sollen und zwei, drei Jahre irgendwo anders im Tor stehen müssen!“ – hadert Michael Rensing mit seiner derzeitigen Situation. Ein Weggang im Winter komme für den Bayern-Schlussmann allerdings nicht in Frage. Sein Ziel ist es nämlich, noch einmal die Nummer 1 zu werden und allen zu zeigen, dass er ein „erstklassiger Tormann“ sei.

Kehrt Marko Pantelic nach Berlin zurück?

Gerüchten zufolge, soll Hertha-Manager Michael Preetz einen Coup planen, der den Hauptstadtverein aus dem tiefen Sumpf herausziehen soll, in dem er sich momentan befindet: Der serbische Stürmer Marko Pantelic, der im Sommer die „Alte Dame“ Richtung Ajax Amsterdam verließ, weil Ex-Trainer Lucien Favre ihm keine Vertragsverlängerung anbieten wollte, soll nach Berlin zurückkehren. Pantelic scheint offenbar genau der Mann zu sein, an dem sich die bisher glücklose Elf von Friedhelm Funkel wieder aufrichten könne. Wie der Serbe allerdings finanziert werden soll, steht noch in den Sternen. Genauso unklar ist darüber hinaus, ob der holländische Verein Ajax Amsterdam Marko Pantelic überhaupt gehen lässt. Weiterlesen

Philipp Lahm probt den Aufstand

Philipp Lahm hat mit seinem Interview, das am Samstagmorgen nur wenige Stunden vor dem richtungsweisenden Spitzenspiel zwischen Bayern und Schalke in der SZ veröffentlicht wurde, eine Lawine losgetreten. Das steht fest. Nun streiten die Gemüter darüber, ob Philipp Lahm das Richtige getan habe oder nicht. Nicht gerade begeistert von dem Interview waren freilich die Vereinsbosse des einstmals gefürchteten Primus der Fußball Bundesliga. Einige Fans hingegen stellten sich demonstrativ hinter den Außenverteidiger des FC Bayern und dessen kritische Äußerungen über die fehlende Vereinsphilosophie, die inadäquate Spielerpolitik und die damit verbundenen Schwächen im Münchener Mittelfeld. Weiterlesen

Zwei Chancen, ein Tor

Friedhelm Funkel ist momentan wirklich nicht zu beneiden. Der Trainer des krisengebeutelten Berliner Vereins Hertha BSC musste nämlich im Kellerduell gegen den 1. FC Köln mitansehen, wie seine Mannschaft ein Spiel verlor, das sie über weite Strecken kontrolliert und bestimmt hatte. Während die „Alte Dame“ nicht in der Lage war, ihre Chancenvorteile in Zählbares umzumünzen, genügten den Geißböcken zwei Torschüsse, um daraus das 1:0-Siegtor zu erzielen. Lukas Podolski flankte in der 79. Minute das Spielgerät mit sehr viel Schnitt in den Sechzehner der Berliner, Kölns Kapitän Milivoje Novakovic stand völlig alleingelassen im freien Raum und nickte das runde Leder unhaltbar ins linke Eck. Weiterlesen

Joel Matip klaut den Bayern zwei Punkte

In einem ansehnlichen Fußballspiel hat der FC Schalke 04 gegen den angeschlagenen FC Bayern München ein 1:1-Unentschieden errungen. Hervor stach dabei besonders ein Schalker Spieler: Joel Matip. Keiner wusste vor dem brisanten Aufeinandertreffen so recht, aus welchem Hut Felix Magath den 18-Jährigen gezaubert hatte. Wie aus dem Nichts stand der gelernte Innenverteidiger Joel Matip auf einmal in der Startformation: als zentraler 6er. Felix Magath hatte einen Einfall, der sich am Ende als Geniestreich entpuppte. Denn Joel Matip zeigte in seinem Bundesligadebüt nicht nur eine sehr ansprechende Deffensivleistung, sondern glich auch in der 43. Minute mit einem schönen Kopfballtor zum 1:1 aus. Daniel van Buyten hatte in der 31. das Führungstor für die Bayern erzielt. Weiterlesen