Borussia Dortmund hat mit einer kämpferisch sehr überzeugenden Leistung drei Punkte aus der Rhein-Neckar-Arena entführt. Die TSG 1899 Hoffenheim enttäuschte vor allem in Durchgang eins, nur eine einzige Torchance durch Demba Ba erspielten sich die Kraichgauer in den ersten 45 Minuten. Die Borussen hingegen erzielten schon nach 121 Sekunden das 1:0. Nach einem unnötigen Ballverlust von TSG-Kapitän Sejad Salihovic und einer schönen Vorarbeit durch Lucas Barrios per Hacke netzte Jakub Blaszczykowski ein und sorgte so für einen optimalen Dortmunder Start in die Partie. Weiterlesen
Ein wenig Wiedergutmachung
0:0-Unentschieden endete das Freitagsspiel zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln. Ganz so schlecht, wie das Ergebnis es vermuten lässt, war das Kellerduell aber nicht. Das West-Derby war zwar geprägt von einigen Fehlpässen, spielerischen Defiziten und taktischen Unzulänglichkeiten, die kämpferische Einstellung aber stimmte bei beiden Mannschaften. Vor allem beim 1. FC Köln, der in den letzten Tagen eher durch negative Schlagzeilen aufgefallen war. In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft das Spielgeschehen kontrolliert, so Köln-Trainer Zvonimir Soldo, und in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen gehabt. Ein Sieg wäre für die Geißböcke demnach nicht unverdient gewesen. Dennoch hat der 1. FC Köln mit der Punkteteilung ein wenig Wiedergutmachung betrieben nach den vielen Eskapaden, die sich in der letzten Woche zugetragen haben. Weiterlesen
Eine Frage des Charakters
Das heutige Auftaktspiel zum 14. Spieltag der Fußball Bundesliga bestreiten der VfL Bochum und der angeschlagene 1. FC Köln. Während die Bochumer in ihrer letzten Partie drei wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg aus Hamburg entführen konnten, ließen sich die Geißböcke vor heimischem Publikum regelrecht abschlachten. 0:4 lautete das ernüchternde Ergebnis gegen die TSG 1899 Hoffenheim am letzten Samstag, die Mannschaft um den ehemaligen Kapitän Milivoje Novakovic spielte einen derart leblosen Fußball, dass den Anhängern des 1. FC Köln nichts anderes übrig blieb, als ihr eigenes Team gnadenlos auszupfeifen. Milivoje Novakovic ist aus dem Grund der ehemalige Kapitän der Geißböcke, weil der Cheftrainer Zvonimir Soldo ihn gestern als solchen abgesetzt hat. Der Kroate empfand es als respektlos, dass sich der slowenische Torjäger des 1. FC Köln nicht vor der Mannschaft für sein krasses Fehlverhalten entschuldigen wollte. Soldo brauche einen „Kapitän, mit dem ein gegenseitiges respektvolles Verhältnis“ bestehe. Weiterlesen
Die Leiden des Louis van Gaal
Es gehört zum Alltag eines jeden Topvereins, sich eines Trainers zu entledigen, der nicht die Leistung bringt, die von ihm erwartet wird. Der FC Bayern München ist ein Topverein und folgt demnach auch dem eben genannten Prinzip. Eigentlich macht das jeder Klub, der eine glorreiche Tradition hat und „oben“ mitmischen möchte. Trainer werden entlassen, wenn sie die Hoffnungen, die man in sie gesteckt hat, nicht mit Titeln zurückzahlen können. Bevor diese Trainer allerdings „freigesetzt“ werden, wie es so menschenverachtend schön im Jargon der Betriebswirte heißt, müssen sie allerlei besserwisserisches Gerede über sich ergehen lassen, um nicht zu sagen, sich demütigen und teilweise auch aufs Schändlichste beschimpfen lassen. Weiterlesen
Schwere Rückkehr zur Fußball-Normalität
Elf Tage nach dem tragischen Freitod von Torhüter Robert Enke hat Hannover 96 versucht, in den Fußball-Alltag zurückzufinden. Ganz gelungen ist das dem Verein aus dem Norden allerdings nicht, das Ausswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 ging trotz einer couragierten, kämpferischen Leistung mit 0:2 verloren. Über weite Strecken der Partie waren die Hannoveraner aktiver als die Königsblauen, die Schalker fanden erst in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit besser ins Spiel. In Durchgang zwei gab der FC Schalke 04 etwas mehr Gas und kam zu aussichtsreicheren Chancen. Eine davon nutzte Jefferson Farfan in der 69. Minute: Eine Ecke von Rafinha nickte der Peruaner ins Gehäuse des chancenlosen Florian Fromlowitz, der insgesamt eine gute Partie ablieferte. In der Nachspielzeit machte Jan Moravek mit seinem ersten Ballkontakt den Sack zu, nur wenige Sekunden vor seinem Tor hatte Felix Magath ihn eingewechselt. Weiterlesen
