Es gehört zum Alltag eines jeden Topvereins, sich eines Trainers zu entledigen, der nicht die Leistung bringt, die von ihm erwartet wird. Der FC Bayern München ist ein Topverein und folgt demnach auch dem eben genannten Prinzip. Eigentlich macht das jeder Klub, der eine glorreiche Tradition hat und „oben“ mitmischen möchte. Trainer werden entlassen, wenn sie die Hoffnungen, die man in sie gesteckt hat, nicht mit Titeln zurückzahlen können. Bevor diese Trainer allerdings „freigesetzt“ werden, wie es so menschenverachtend schön im Jargon der Betriebswirte heißt, müssen sie allerlei besserwisserisches Gerede über sich ergehen lassen, um nicht zu sagen, sich demütigen und teilweise auch aufs Schändlichste beschimpfen lassen. Weiterlesen
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Michael Rensing will Bayern verlassen
Michael Rensing möchte zum Sommer des nächsten Jahres den FC Bayern München verlassen und bei einem neuen Verein zeigen, wie gut er eigentlich sei. Dieses Vorhaben kündigte der momentane Ersatzkeeper des Rekordmeisters in einem Interview mit der Sport-Bild an. Es mache für ihn einfach keinen Sinn mehr, beim FC Bayern München zu bleiben, zumal Uli Hoeneß zur neuen Saison wohl einen neuen Torwart an die Isar holen möchte. Sowohl unter Jürgen Klinsmann als auch unter Louis van Gaal fing Michael Rensing als Nummer 1 im Bayern-Tor an, wurde jedoch im Verlauf der Saison wegen unbefriedigender Leistung zum Bankdrücker degradiert. Eigentlich hätte er schon viel früher den Verein wechseln sollen, er habe sich aber auf das Versprechen der Bayern-Bosse verlassen, die lebende Torwart-Legende Oliver Kahn im Bayern-Gehäuse beerben zu dürfen. „Ich hätte weggehen sollen und zwei, drei Jahre irgendwo anders im Tor stehen müssen!“ – hadert Michael Rensing mit seiner derzeitigen Situation. Ein Weggang im Winter komme für den Bayern-Schlussmann allerdings nicht in Frage. Sein Ziel ist es nämlich, noch einmal die Nummer 1 zu werden und allen zu zeigen, dass er ein „erstklassiger Tormann“ sei.
Wohin geht die Reise des FC Bayern München?
Was ist bloß los mit dem deutschen Rekordmeister, warum kommt der FC Bayern München nicht so recht in die Puschen? Liegt es etwa am Unvermögen des Trainers? Oder werden die Spieler des bayerischen (Top?)Vereins von unerklärlicher Lustlosigkeit heimgesucht? Es ist sehr schwer, nachzuvollziehen, warum der FC Bayern bisher größtenteils einen Fußball gespielt hat, der lebloser kaum hätte sein können. In der Tabelle steht der einstige Fahnenträger der Fußball Bundesliga auf dem sechsten Tabellenplatz, in der Champions League sind die „Roten“ nach der verdienten 0:2-Heimklatsche gegen Girondins Bordeaux so gut wie ausgeschieden. Louis van Gaal scheint ratlos zu sein angesichts der schlechten Ergebnisse, die seine Zöglinge produzieren. Dabei ist es einer der wichtigsten Ansätze in der Münchener Vereinsführung, dass fast ausnahmslos die Ergebnisse zählen und über den Verbleib eines Trainers entscheiden. Prekär ist die Lage von Louis van Gaal deswegen allemal. Sollten die Bayern am heutigen Tage gegen den von Felix Magath erfolgreich geleiteten Verein FC Schalke 04 verlieren, wird es wohl sehr unangenehm werden für den Holländer, der zu den Bayern kam, um sie auf das spielerische Niveau eines FC Barcelona zu hieven. Weiterlesen
Schafft Markus Babbel gegen den FCB die Wende?
Am Samstag steigt das mit Spannung erwartete Süd-Derby zwischen dem angeschlagenen VfB Stuttgart und dem aufstrebenden FC Bayern München. Mit nur acht mageren Punkten aus zehn Spielen befindet sich die Truppe von Markus Babbel im Niemandsland der Fußball Bundesliga, bei einer Heimpleite gegen den Rekordmeister, der am Mittwoch mit einem hochverdienten 4:0-Sieg die Frankfurter Eintracht in ihre Einzelteile zerlegt hat, droht gar eine unangenehme Platzierung in der Abstiegszone. Unangenehm war bereits das blamable Ausscheiden der Schwaben gegen den Zweitigisten Greuther Fürth im DFB-Pokal. Viele Fans dachten bereits, nun sei es vorbei mit Markus Babbel und dem VfB Stuttgart. Die Verantwortlichen des VfB sehen allerdings noch keinen Bedarf, sich auf die Suche nach einem neuen Trainer zu begeben. Weiterlesen
Allein das Glück hat gefehlt
In einer ansehnlichen Champions-League-Partie ist der FC Bayern München nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Juventus Turin hinaus gekommen. Ein Sieg wäre für den deutschen Rekordmeister allerdings hochverdient gewesen. In der 4. Spielminute vergab Thomas Müller bereits die erste Großchance des FC Bayern. Franck Ribery setzte sich in der 19. mit einem Weltklasse-Solo gegen zwei Juve-Spieler durch, lupfte das Spielgerät aber knapp über die Querlatte. Weitere aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten folgten, allein das Glück war nicht auf Seiten des sehr stark spielenden FC Bayern München. Weiterlesen
