Der FC Bayern München ist mit einer überzeugenden Leistung und einem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 4:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in das Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Miroslav Klose (14./19.), Thomas Müller (29.) und Luca Toni (52.) erzielten die Tore für den Rekordmeister. Während Miroslav Klose mit zwei Treffern und einer genauso schönen wie selbstlosen Torvorlage eine unglaublich starke Leistung abrief, zeigte der Frankfurter Abwehrspieler Maik Franz eine katastrophal schlechte Vorstellung. Den dritten Treffer der Bayern leitete er mit einer viel zu kurz geratenen Rückgabe zu Torwart Oka Nikolov ein, beim zweiten und beim vierten Tor vergaß der sonst so robuste Abwehrmann, energisch in den Zweikampf zu gehen und seinen Gegenspieler entscheidend zu attackieren. Es war ein rabenschwarzer Tag für Maik Franz und die Frankfurter Eintracht. Und ein schöner, richtungsweisender Erfolg für Louis van Gaal und seinen immer stärker werdenden FC Bayern München. Weiterlesen
FC Magath 04
Der königsblaue Traditionsverein aus dem Ruhrpott ist so stark wie lange nicht mehr: Seit fünf Pflichtspielen ist der FC Schalke 04 ungeschlagen, die Truppe um den Erfolgstrainer Felix Magath rangiert derzeit mit soliden 20 Punkten auf Platz vier der Fußball Bundesliga. Spieler, deren beste Zeit vorbei zu sein schien, finden zu ihrer verloren geglaubten Stärke zurück, allen voran Kevin Kuranyi, der im Wahnsinnsspiel am Sonntag gegen den Hamburger SV zwei Treffer per Kopf erzielte. Woran liegt es, dass der FC Schalke 04 auf einmal viel befreiter aufspielt und seinen Fans sehenswerten Fußball bietet? Ist Felix Magath etwa ein begnadeter Motivator, der mit der richtigen Wortwahl die beste Leistung aus seinen Zöglingen herauskitzeln kann? Oder liegt es doch an seinem strengen, autoritären, ja fast schon diktatorähnlichen Auftreten, dass der FC Schalke 04 zur Freude seiner Fans momentan ebenso attraktiven wie erfolgreichen Fußball spielt? Weiterlesen
DFB-Elf enttäuscht gegen Finnland
Im letzten Qualifikationsspiel für die WM 2010 in Südafrika hat die Deutsche Nationalmannschaft mit viel Dusel ein 1:1-Unentschieden gegen sehr defensiv ausgerichtete Finnen geholt. Im Vergleich zum vorentscheidenden Spiel gegen die Russen gab es sechs Veränderungen in der Startformation, Bundestrainer Joachim Löw nutzte das eher bedeutungslose Spiel, um einigen Spielern aus der zweiten Reihe die Möglichkeit zu geben, sich zu empfehlen. Richtig gelungen ist das jedoch keinem. In der Offensive überzeugte weder Cacau noch Mario Gomez, und auch Özil-Vertreter Trochowski blieb blass gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Finnen. Eine besonders schwache Vorstellung zeigte der Kapitän des VfB Stuttgart Thomas Hitzlsperger. In einer schwachen ersten Hälfte der Deutschen Nationalmannschaft war er der Schwächste, dem Bundestrainer blieb in der Pause nichts anderes übrig, als den formschwachen Hitzlsperger aus dem Spiel zu nehmen. Weiterlesen
Nervenstärke!
Im entscheidenden Moment da zu sein, die Nerven zu behalten und seine Bestleistung abzurufen, das war schon immer die Spezialität der Deutschen Nationalmannschaft. Für diese Fähigkeit beneiden uns die Teams dieser Welt, allen voran das englische, das in den entscheidenden Momenten die Nerven verliert, insbesondere wenn es im Elfmeterschießen darum geht, die Nerven zu behalten. Es ist geradezu unheimlich, mit welcher Nervenstärke die Deutschen in ein Spiel gehen, das den Anspruch erhebt, das wichtigste Spiel des Jahres zu sein. Fast kann man die Uhr danach stellen, dass die Deutsche Elf so Spiele wie das am Samstag gegen die Russen gewinnt. Weiterlesen
Allein das Glück hat gefehlt
In einer ansehnlichen Champions-League-Partie ist der FC Bayern München nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Juventus Turin hinaus gekommen. Ein Sieg wäre für den deutschen Rekordmeister allerdings hochverdient gewesen. In der 4. Spielminute vergab Thomas Müller bereits die erste Großchance des FC Bayern. Franck Ribery setzte sich in der 19. mit einem Weltklasse-Solo gegen zwei Juve-Spieler durch, lupfte das Spielgerät aber knapp über die Querlatte. Weitere aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten folgten, allein das Glück war nicht auf Seiten des sehr stark spielenden FC Bayern München. Weiterlesen
